Samstag 27. Januar 2018 | Alter: 26 Tage

SC DJK Everswinkel setzt auf Trainerduo


Der SC DJK Everswinkel wagt ein Experiment: Er geht mit zwei Trainern in die kommende Saison.

Frederik Isselhorst und Enver Rama [Quelle: Westfälische Nachrichten, 27. Januar 2018]

Die Fußballer des SC DJK haben die Nachfolge von Peter Knein geregelt und damit die Weichen für die neue Saison gestellt: Im Sommer übernehmen Frederik Isselhorst und Enver Rama als gleichberechtigte Trainer den A-Ligisten.

„Wir sind überzeugt davon, dass wir eine gute Lösung gefunden haben. Das sind zwei ehrgeizige Jungs“, erklärt Everswinkels Fußballobmann Dieter Rengers. Anfang der Woche einigte sich der Vorstand mit dem Gespann, gestern wurde die Mannschaft informiert. „Die beiden kennen den Verein, wir kennen die beiden. Das sind gute Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit“, ergänzte Rengers.

Isselhorst trainiert seit 19 Jahren

Isselhorst ist ein echtes Eigengewächs des SC DJK. Seit 19 Jahren trainiert der 33-Jährige Jugendmannschaften, spielt zudem in der 1. Mannschaft. „Da ist es ganz logisch, dass ich irgendwann auch eine Seniorenmannschaft übernehme. Für mich ist das jetzt ein passender Zeitpunkt, die Konstellation zusammen mit Enver passt. Wichtig ist, dass wir die Strukturen des Vereins kenne, das macht die Sache leichter.“

Enver Rama spielte zweieinhalb Jahre in Everswinkel und arbeitet auch im Vitusdorf. Der 36-Jährige, der in Warendorf wohnt, war als Spieler unter anderem für Preußen Münster II, den VfL Sassenberg und den SC Hoetmar aktiv. Bis zum vergangenen Sommer war er zwei Jahre lang Spielertrainer des inzwischen aufgelösten IFC Warendorf. „Das war mit dem Aufstieg in die A-Liga unter Daniel Thihatmar eine schöne Zeit in Everswinkel, ich freue mich auf die Rückkehr. Zu Frederik hatte ich immer schon viel Kontakt, das wird mit uns klappen“, verspricht er.

Die Gespräche mit den Spielern folgen jetzt. Die beiden Trainer sind aber sicher, dass der Großteil der Truppe weitermacht. Die beiden Neuen wollen selbst nur dann auflaufen, wenn es die Personallage erfordert.

[Quelle: Westfälische Nachrichten, 27. Januar 2018]